Gewinnspiel: Wörterbuch (Chinesisch/Deutsch)

Hallo meine Lieben,

heute melde ich mich mit einem kleinen Gewinnspiel auf dem Blog zurück.
Das Wörterbuch habe ich schon während meiner letzten Reise nach China in einer Buchhandlung in Peking gekauft, aber bislang fehlte der passende Anlass für dieses ungewöhnliche Gewinnspiel.

Wie so viele andere auch hatte ich so einige Pläne für dieses Jahr – vieles in Deutschland, wie der Besuch des Millerntor-Stadions, einer Veranstaltung auf Zeche Zollverein in Essen oder auch ein Konzertbesuch, aber auch weltweite Reisepläne nach New York, Gdańsk (Danzig) & Gdynia und Irland von Knock bis Dublin.

Da die Veranstaltung auf Zeche Zollverein nun einfach im nächsten Jahr stattfindet und auch die größeren Reisen im Zweifelsfall einfach warten müssen, werde ich mich dieses Jahr dann den Dingen widmen, die mich schon lange sehr interessieren, aber bislang immer zu kurz kamen oder ganz auf der Strecke geblieben sind.

Ich habe mich zu einer bei der staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht eingetragenen Fortbildung zur Erlangung der Ernährungscoach B-Lizenz angemeldet und bearbeite nun ganz in Ruhe den Lehrbrief. Schon vor einigen Jahren hatte ich mit einer Webinar-Reihe zum Thema Sporternährung begonnen, aber dann fiel der Dozent aus und beim Sichten der Aufzeichnungen häuften sich die Fragen und auch glaubte ich, fehlerhafte Aussagen gefunden zu haben, sodass ich jene Fortbildung abgebrochen hatte. Über den Landessportbund NRW hatte ich drei Fortbildungen für LehrTrainer (Ernährung I – Sport-Ernährung, Ernährung II – Ernährungspläne & Ernährung III – Ernährungsmodelle) besucht, aber das waren eintägige Veranstaltungen, die mir als jemand, der sich damit nicht regelmäßig auseinandersetzt, zwar einen guten Überblick gaben, doch jetzt möchte ich die Grundlagen endlich verinnerlichen.

Das Gewinnspiel:

Wer die Zeit nutzen möchte um seine Chinesisch-Kenntnisse aufzufrischen oder zu erweitern oder sich vor dem verschobenen Urlaub in ein chinesischsprachiges Land doch ein wenig mit der Sprache vertraut machen möchte, der hat hier die Chance ein Wörterbuch zu gewinnen.

Gewinn
Zu gewinnen gibt es das Handwörterbuch Deutsch – Chinesisch / Chinesisch – Deutsch (ISBN 978-7-100-00720-7) im Wert von 36 RMB.
Eine Barauszahlung des Gewinns erfolgt nicht!

Ich wünsche euch allen frohe Ostern und den Teilnehmern viel Glück!

Teilnahmebedingungen

Wer kann teilnehmen?

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab einem Alter von 18 Jahren, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.

Wichtig: Der Gewinn wird nur innerhalb Deutschlands versendet und es wird keine Haftung für den Versand übernommen.

Wie kann ich teilnehmen?

Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, muss seinen Kommentar mit „词典 -“ oder „cídiăn -“ beginnen und mir außerdem eine der folgenden Fragen beantworten:

  • Seit wann lernst du Chinesisch und wo/wie? (Schule, Universität, VHS etc.)
  • Warum möchtest du Chinesisch lernen?

Das Gewinnspiel endet am 17.04.2020 um 14:59 Uhr (MEZ)

Kann ich meine Gewinnchance erhöhen?

Ja, du kannst an diesem Gewinnspiel auf meinem Blog, meiner Facebook-Seite und meinem Instagram-Account jeweils einmal teilnehmen. Facebook-Seiten sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Wann wird der Gewinner bekannt gegeben?

Der Gewinner wird bis zum 19.04.2020 per Losverfahren gezogen und anschließend per E-Mail, Facebook oder Instagram benachrichtigt. Meldet sich der Gewinner anschließend nicht innerhalb einer Woche bei mir, verfällt der Gewinnanspruch und es wird neu ausgelost.

Der Gewinner erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Werbemedien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein.

Facebook/Instagram Disclaimer
Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook/Instagram und wird in keiner Weise von Facebook/Instagram gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Datenschutz
Im Falle des Gewinns werde ich vom Gewinner die für die Zustellung des Gewinns erforderlichen Daten (z.B. Vor- und Nachname, Anschrift) erheben. Diese Daten werden nur für die Durchführung des Gewinnspiels verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

福 Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

福 Ich behalte mir das Recht vor, das Gewinnspiel anzupassen, zu ändern oder abzubrechen, falls die Notwendigkeit besteht.

福 Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Reisen: Schweden – ein spontaner Kurztrip nach Stockholm

Hallöchen,

meine erste Woche Urlaub ist um und nach ein paar Nächten in Rüsselsheim und ein paar Nächten in Trier sollten noch ein paar Tage in Europa folgen.

Budapest, Prag oder doch mit dem Auto nach Antwerpen, ich wollte mich unbedingt schon im Kopf entscheiden, aber ich kam zu keinem Entschluss und schließlich entschied ich mich für den in solchen Situationen einzig sinnvollen Weg – ich musste Nägel mit Köpfen machen.

Ich suchte günstige Flüge von Weeze bzw. Düsseldorf nach überall auf Ryanair (https://www.ryanair.com/de/de/billige-fluege) und fand Stockholm Skavsta.

Die Wettervorhersage verriet mir, dass es in dieser Zeit tagsüber leicht bewölkt sein wird bei 13/14°C und es in der Nacht auf 8°C abkühlen wird – klingt doch gut.

Der Grundpreis für den Flug lag bei 12,99 EUR, ich entschied noch ein zusätzliches Handgepäckstück für 12 EUR dazu zu buchen, dass ich auf dem Weg vom bzw. zum Flughafen noch Platz für Proviant in meinem Rucksack habe und auch nicht ständig umpacken muss.

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Nachdem ich mir für die Buchung ders Flugs ein neues Benutzerkonto bei Ryanair erstellen musste, staunte ich nicht schlecht, als unter „Meine Reisen“ nicht nur die anstehende Reise nach Stockholm Skavsta, sondern unter den bisherigen Reisen auch die Reise nach Tallinn (Januar) aufgeführt war.

Auf der Suche nach einem Transfer vom Flughafen in die Stadt fand ich diese Website:

https://www.stockholm-online.de/skavsta-transfer/

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Mir war vor Buchung der Unterkunft wichtig zu wissen, welche Optionen Sinn machen und da mir die Unterkünfte in Nyköping zu teuer waren, um dort die erste Nacht zu verbringen, entschied ich mich gleich für Stockholm und da scheint mir der Shuttlebus die für mich günstigste und unkomplizierteste Variante.

Montag – Vorbereitung

Die Flüge sind gebucht, die Unterkünfte ebenfalls und etwas Geld war ich dann heute noch wechseln. Jetzt fehlt noch der Transfer, aber ich hatte mich vom Video „Städtetrip Stockholm“ des WDR ablenken lassen.

Ich möchte unbedingt „Vete-Katten“ (Kungsgatan 55, 111 22 Stockholm) aufsuchen und ein paar schwedische Spezialitäten probieren.

Zurück zu dem im Moment wichtigsten Punkt – dem Transfer vom Flughafen zu den „Cityterminalen“. Wenn ich morgen Abend lande möchte ich mich nur noch um Getränke kümmern müssen, daher schaute ich mir nun endlich die Seite des Shuttle-Bus-Betreibers (https://www.flygbussarna.se/en/) an und auf Englisch war es wirklich einfach die „Departures from Skavsta Airport to Stockholm City“ zu finden. Der für meinen Flug vorgesehene Bus fährt um 21:35 Uhr ab und kommt um 22:55 Uhr an.

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Quelle: https://www.flygbussarna.se/en/prices Stand: 23.09.2019

Ein Einzelticket für Erwachsene kostet inzwischen online 159 SEK, Hin- und Rückfahrt gibt es für 318 SEK. Somit spare ich jetzt 20 SEK je Strecke für die Online-Buchung, aber nicht noch zusätzlich durch den direkten Kauf von Hin- und Rückfahrt. Umgerechnet waren es jetzt 31,11 EUR für diese letzten absolut notwendigen Tickets und ich konnte ganz unkompliziert mit PayPal bezahlen. Was ich hier sehr praktisch finde ist, dass die Tickets nicht an eine feste Abfahrtszeit gekoppelt sind, so könnte ich auch den Bus um 21:45 Uhr nehmen, falls ich den ersten Bus verpassen sollte, obwohl ich nur Handgepäck habe.

Dienstag – Anreisetag

Am frühen Abend ging es zum Flughafen nach Weeze…

In Schweden ging es mit dem Flygbussarna nach Stockholm. Im Bus gibt es W-LAN und in der Decke sind USB-Ports um das Smartphone oder Tablet zu laden.

Kleine Schließfächer kosten 70 SEK (24 Stunden)

Mit der roten Bahn-Linie ging es für 45 SEK (Kartenzahlung!!!) zur Unterkunft.

Mittwoch

Die Nacht im Metall-Stockbett begann sehr quietschend, aber irgendwann bin ich endlich eingeschlafen.

Während ich so durch die Straßen lief, kam ich auch an einer öffentlichen Toilette vorbei und sofort fiel mir auf, dass auch dort mit Karte gezahlt wird.

Bei einem Obst- und Gemüsehändler kaufte ich ein Schälchen Himbeeren für 45 kr, die ich bar bezahlen konnte.

Letztlich entschied ich mich bei Mc Donalds einen Salat (60 kr) zu essen und das stille Wasser gab es kostenfrei.

Im Café Vete-Katten trank ich einen Cappuccino (38 kr) und dazu aß ich Kanel (31 kr)

Am Abend konnte ich nun endlich meine Unterkunft in Årsta beziehen. Den Türcode für die Haustüre hatte ich per WhatsApp bekommen und ebenso die Beschreibung, welche Wohnung es ist, aber dort wo ich anklingelte kam ein älterer Herr im Bademantel an die Tür und schaute etwas verdutzt. Gegenüber war ich dann aber richtig.

Donnerstag

Der erste Gang am Vormittag führte mich in den Supermarkt. Zurück in der Unterkunft folgte das Frühstück, danach erkundete ich die nähere Umgebung. Es war interessant zu beobachten, wie Erzieher hier mit den Kleinkindern am Straßenverkehr teilnehmen. Grundsätzlich scheinen die Kinder hier Warnschutzwesten zu tragen, dass habe ich auch schon auf Spielplätzen und öffentlichen Plätzen beobachtet, aber dass die Erzieher ein Seil halten und sich jedes Kind der Gruppe daran festhält habe ich heute zum ersten Mal gesehen.

Wieder zurück in der Unterkunft folgte ein zweites Frühstück und danach ein ausgiebiges Nickerchen.

Neue Kraft geschöpft machte ich mich am Nachmittag erneut auf den Weg ins Café „Vete-Katten“. Heute wollte ich ein Stück der Princess-Torte probieren, da war die vorherige Wanderung perfekt um das entsprechende Kaloriendefizit zu erarbeiten. Leider kam ich für die Torte zu spät und so es wurde es diesmal eine „Kardamumma“ und ein Cappuccino.

Mir persönlich hat die Kanelbulle von den beiden probierten Sorten besser geschmeckt, die Gewürzmischung aus Zimt und Kardamom finde ich aufregender als reinen Kardamom, aber es war an sich gut dosiert bei der reinen Variante.

Auf meinem abendlichen/nächtlichen Streifzug durch die Stadt, fielen mir die beiden Obelisken auf der Strandvägen ins Auge. Die Installationen visualisieren verschiedene Werte zur Luft und zum Wasser.

Luft

  • relative Luftfeuchtigkeit

Wasser

  • …gehalt im Abwasser vor bzw. nach dem Klären

Ich glaube, ich muss mich demnächst mal mit den Rollern beschäftigen und erste Fahrversuche unternehmen, wenn kaum Verkehr ist. In Mainz schienen sie ebenfalls ein beliebtes Verkehrsmittel zu sein.

Freitag

Erneut zog es mich am Vormittag als erstes zum Supermarkt.

Die leeren Pfandflaschen gab ich direkt ab, den Automaten hatte ich gestern schon im Laden gesehen und scheint gleich zu sein mit unseren Automaten für Einwegpfand.

Danach ging ich nun endlich in den Tabakladen mit „SL“-Logo und fragte den Verkäufer, ob er Englisch spricht. Er meinte zwar, dass er nur ein bisschen spricht, aber er sprach gut und nun bin ich im Besitz einer SL-Karte (20 kr Pfand) und habe ein Ticket für die nächsten 24 Stunden (130 kr).

Am Mittag machte ich mich nun mit der Linie 160 auf den Weg nach Gullmarsplan. Mit der Metro fuhr ich weiter bis Gamla Stan. Dort fand ich die vermissten Souvenirläden und wer hätte gedacht, dass an einem Freitag in Schwedens Hauptstadt eine „Fridays for Future“-Demonstration stattfindet.

Einen kurzen Moment wunderte ich mich über die Motorrad-Polizisten, aber dann sah ich die ersten Schilder und kurz darauf hörte und sah ich den Zug.

Slussen mit 82 Fähre -> Allmänna gränd (Gröna Lund)

Am nordiska musea stieg ich in die Linie 7 Richtung T-Centralen. Hier wurde direkt nach dem Einstieg mit einem mobilem Lesegerät kontrolliert.

Von den T-Centralen steuere ich mal wieder das Café Vete-Katten an. Vielleicht würde es ja heute klappen, dass ich zu meinem Stück Princess-Torte komme. Im Café war es ziemlich voll, aber ich hatte Glück und fand ein freies Plätzchen und bekam das Stück Torte.

Schnell stellte ich fest, dass die Torte ganz schön mächtig ist und die Himbeeren daran auch nichts ändern.

Weiter ging es mit der grünen Linie von Hötorget nach Odenplan und dann zu Fuß zum Hard Rock Café.

Der nächste Weg führte mich in den Park Vanadislunden.

Hier ist zu erwähnen, dass ich dort auf dem Hügel den gleichnamigen Geocache suchte, aber nicht fand und weil mein Bauch immer stärker auf sich aufmerksam machte, zog ich es vor stattdessen besser nach einer Toilette zu suchen oder zurück zur Unterkunft zu fahren.

2 Norrtull -> Odenplan, Frejgatan … Bus

Odenplan wusste ich ja, dass ich die Metro nehmen kann.

Der Bus zum Flughafen fährt schon um 7 Uhr in Stockholm ab.

Samstag – Abreise

Nachdem ich schon mehrfach in der Nacht wach wurde und glaubte verschlafen zu haben, hat sich nun meine Uhr um kurz vor halb 6 gemeldet. Da ich gestern schon so ziemlich alles für die Abreise vorbereitet hatte – konnte ich in Ruhe meinen oat-based Ice Coffee (21,90) trinken und dann zur Bushaltestelle laufen.

Mit der Buslinie 160 ging es um 5:55 Uhr nach Gullmarsplan und von dort mit der grünen Linie Richtung Hässelby strand. Um 6 Uhr war ich am Gleis und wartete auf die Tunnelbahn.

Gegen 6:20 Uhr erreichte ich den Wartebereich der Shuttlebusse und verspeiste die gestern Abend belegten 4 Scheiben Brot.

Leider hatte der Bus heute keine Lademöglichkeiten und die Verbindung mit dem WiFi schlug zunächst mehrfach fehl, sodass ich den Reisebericht nicht wie geplant fertig schreiben konnte.

Proviant Fröknäcke (Dinkel & Pumpakärnor bzw. Örter & Havssalt)

Reisen: Tallinn (Estland)

Hallo meine lieben Leser,

ich wünsche euch ein frohes neues Jahr und melde mich mit meinen Urlaubserlebnissen aus dem verschneiten Tallinn.

02.01.2019

Schon gegen 8:15 Uhr machte ich mich mit meiner Mutter auf den Weg zum Flughafen Weeze, da der Hinflug nicht mehr online buchbar war. Als wir ankamen hatte der Schalter von Ryanair noch nicht auf und während der guten halben Stunde Ungewissheit studierte ich u.a. die abgehenden Zugverbindungen und befürchtete, dass es doch nur die Niederlanden werden.

Gewissheit wohin die Reise geht hatte ich dann endlich um 9:50 Uhr, als die Flüge gebucht waren. Ich durchlief die Sicherheitskontrolle und während der Wartezeit bis zum Boarding, buchte ich meine auf Airbnb rausgesuchte Unterkunft:

2 Nächte in einem Hostel für nicht ganz 22 €.

Der für 11:50 Uhr geplante Abflug verzögerte sich, da erst um 12 Uhr mit dem Boarding begonnen werden konnte, aber letztlich konnte es mir gleich sein, ob ich jetzt ein paar Minuten früher oder später in Tallinn landen werde, denn ich hatte mich darauf eingestellt, dass ich die Stadt erst im Dunkeln erreichen werde und ob es am Flughafen erst dämmert oder auch schon dunkel ist, das macht keinen großen Unterschied.

Da meine Unterkunft sehr zentral liegt, kam mir das Angebot vom Herrn in meiner Reihe mich mit dem Taxi mitzunehmen sehr gelegen und es war reine Nettigkeit, die man als Frau doch eher selten erfährt.

… Souvenirs, Aussichtspunkt

Die angegebene Hausnummer von meiner Unterkunft war etwas irreführend, sodass ich erst den Eingang suchen musste, aber dann checkte ich problemlos gegen 17:30 Uhr ein.

… Das Smartphone kam erstmal an die Steckdose und ich schaute mir in Ruhe meine Umgebung auf der Karte an. Da ich noch einkaufen wollte, prägte ich mir den Weg zum Supermarkt Rimi besonders gut ein, falls das Smartphone erneut der Kälte nicht standhalten kann.

Am Abend aß ich zunächst etwas auf dem Zimmer und bezog dann mein Bett. Es stand fest, dass ich das Zimmer in der ersten Nacht ganz für mich allein haben werde.

2019 01 02_tallinn_zimmer

<Bilder vom Bett aus>

03.01.2019

Nachdem es gestern bei dem ganzen Wind doch etwas frisch am Hals war, bin ich heute mit einem enganliegenden Rollkragenshirt unter dem Pullover gewappnet.

Am Morgen ging es raus und ich prägte mir die naheliegenden Straßen ein, loggte einen Geocache und kehrte nach gar nicht allzu langer Zeit etwas verfroren für einen Cappuccino ein.

Nach einem Zwischenstopp im Hostel stattete ich erneut dem Supermarkt einen Besuch ab.

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie das hier mit dem Flaschenpfand funktioniert und so ging es mit dem Leergut wieder zurück ins Hostel.

Als nächstes machte ich mich auf den Weg zur Post und konnte auf dem Weg dorthin einen weiteren Cache erfolgreich loggen.

Für Postkarten nach Deutschland zahlt man hier 1,40 € und in die USA 1,50 €.

Da es mir gestern Abend so gut am Aussichtspunkt gefallen hat, machte ich mich heute im Hellen auf den Weg zum Aussichtspunkt Kohtuotsa. Von diesem konnte ich einige Kirchen sehen, ganz anders als gestern. Zurück xxx entdeckte ich eine Tafel und stellte fest, dass von diesem Platz noch einige Wege abführen an deren Ende ein Aussichtspunkt ist. Das Smartphone hat sich beim Abfotografieren dieser Karte mal wieder verabschiedet und diesmal hatte ich keine Lust die Powerbank rauszukramen. Ich wollte eigentlich nochmal zu dem Punkt von gestern, aber bin eine Straße zu früh vom Platz weggegangen und landete im Bischofs Garten. Von dort hatte ich einen schönen Ausblick auf den Toompark und konnte das Meer in der Ferne sehen.

Als ich vom Domberg zurück in die Altstadt schlenderte, entdeckte ich zufällig den Weihnachtsmarkt. So langsam wurde es bitterkalt und ich lief zurück zum Hostel.

Inzwischen recht hungrig und sobald ich die Straße betrat auch leicht bibbernd machte ich mich auf die Suche nach einem Restaurant und landete bei einem Italiener.

Nach einer Portion Gemüselasagne und einem Tee war ich wieder bei Kräften und zog noch einmal ein wenig durch die Straßen und dann steuerte ich auch schon wieder das Hostel an. Vorm Zimmer stellte ich fest, dass die Türe nicht verschlossen ist und das Licht brennt. Beim Betreten erblickte ich hinten am Fenster Gepäck und unten auf dem Bett auch die Frau dazu, allerdings schien sie kein Englisch zu sprechen. …

Leider machten sich Kopfschmerzen in einer unerträglichen Dimension breit, sodass ich mich früh schlafen legte.

04.01.2019

Nachdem ich fast die ganze Nacht wach war und erst in den Morgenstunden meinen Schlaf fand, wachte ich erst kurz vor 11 auf. Gegen 12 Uhr war ich fertig zum Auschecken.

Als erstes steuerte ich die Touristeninformation an und erkundigte mich nach dem Pfandsystem und wie ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen komme. Bevor ich allerdings den Supermarkt ansteuerte, wo ich angeblich die Flaschen loswerden würde, kehrte ich für ein Stück Quiche und einen Chai Latte ein.

Hafen

Hostel, Pfandflaschen

Nun lief ich zu der Stelle auf Pärnu manntee, wo die Line 4 hält, die mich für 2 € zum Flughafen bringen soll. Aus der Ferne sah ich sie auch schon, … Als die nächste Bahn kam, hatte ich noch immer nicht herausgefunden, wie ich an ein Ticket komme, da ich fürs QR-Ticket, welches dann sogar nur 1 € gekostet hätte, kein passendes Zahlungsmittel hatte. Ich beobachtete die einsteigenden Personen, aber konnte nichts erkennen. Während ich weiter wartete, kam ein junges Pärchen mit einem kleinen Koffer an der Haltestelle an, die sich auf Deutsch unterhalten haben.
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Bildung: Polnisch lernen im Selbststudium

Hallo meine Lieben,

Polnisch ist schon lange eine Sprache, die ich mir gerne aneignen wollte, doch inzwischen habe ich mich seit 2011 nicht mehr mit der Sprache befasst.

2016 kam mir zuletzt die Idee, dass es beruflich durchaus vorteilhaft wäre, wenn ich zumindest ein paar Brocken sprechen und verstehen könnte.

Nun vor exakt zwei Wochen habe ich beschlossen dieses Projekt endlich nochmal ernsthaft anzugehen und es auch gleich begonnen.

Da für mich weiterhin das Sprechen und Hörverstehen am wichtigsten sind, begann ich nach frei zugänglichen Audiodateien zu suchen um mich für den Anfang erstmal an die Sprache zu gewöhnen.
Ich begann damit den Podcast „Misja Kraków“ rauf und runter zu hören, obwohl es nicht so ganz mein Ding war, aber schließlich ging es um Fortschritte beim Lernprozess und dafür ist es einfach förderlich sich soviel auf Polnisch beschallen zu lassen wie nur irgend möglich.

Nach diesen ersten zwei Wochen sind inzwischen die ersten Redewendungen gelernt, ich kann die Zahlen von 0-10 schon recht sicher und auch ein paar Farben, Früchte und Tiere sind mir geläufig, wobei es mir grundsätzlich immer leichter fällt, wenn ich die Worte in der Fremdsprache sehe oder höre und nur ins Deutsche übersetzen muss anstatt sie von Deutsch in die Fremdsprache zu übersetzen.

Mein Ziel ist es erst einmal das Niveau A1 noch in diesem Jahr zu erreichen, aber da es für A1 und A2 keine Sprachprüfung zu geben scheint, sieht meine langfristige Planung so aus, dass ich eines Tages eine Prüfung auf dem niedrigsten Niveau ablegen möchte.
Natürlich wird dies nicht ohne einen schriftlichen Teil möglich sein, somit hier mal eine kleine Kostprobe:
Cześć!
Mam na imię Alexandra. Jestem z Niemiec. Mam dwadzieścia cztery lat.

Ich denke, dass das Erlernen der sehr umfangreichen Grammatik im Selbststudium nicht ganz einfach ist, aber ich werde es jetzt erst einmal mit meinem Jahresabonnement für busuu.com versuchen, welches ich heute abgeschlossen habe.

Welche Fremdsprachen sprecht ihr und was sind eure Lerntipps?

Do zobaczenia wkrótce (dt. bis bald),
Alexandra

Rückblick auf mein Jahr 2017

Hallo meine Lieben,

wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, fehlte mir 2017 leider die Zeit um regelmäßig zu bloggen und wahrscheinlich fragt ihr euch schon, ob dies auch einer dieser Blogs ist, den nach wenigen Jahren nun endgültig das Zeitliche gesegnet hat, da bis auf meine Jahresvorschau und die bis heute nicht fertiggestellten Reiseberichte von der Asienreise in diesem Jahr nichts veröffentlicht wurde.
Nein, den Blog werde ich noch nicht aufgeben, allerdings wird es Veränderungen geben.
Von den beliebten Rezept-Beiträgen wird es in Zukunft nur noch wenige geben, da ich Zucker seit einiger Zeit bis auf seltene Ausnahmen meide.
Beibehalten werde ich die dynamische Reiseberichtserstattung auch wenn die Berichte gefühlt grundsätzlich nicht vollendet werden, aber für mich sind es kostbare Erinnerungen und es ist am einfachsten für Familie & Freunde zu erfahren was ich gerade erlebe.

Nun aber berichte ich euch, was aus meinen Plänen und Zielen für 2017 (Jahresvorschau 2017) geworden ist.
Zunächst sollten wir uns nochmal bewusst machen, dass Ziele etwas großartiges sind. Häufig bringen sie viel Energie mit sich und besonders im Bereich Sport finde ich es sehr erfüllend nach etwas zu streben und es schließlich auch zu erreichen. Zugegeben, meistens erzähle ich kurz nachdem ich den Vorsatz für mich gefasst habe jemandem davon, da ich diesen extra Ansporn brauche, aber man muss keinesfalls jedes Ziel kundtun und man darf sich damit niemals belasten, manchmal ändern sich die Ziele und manchmal tauchen unerwartet neue auf, die Priorität haben.

Im April beim Apfelblütenlauf bin ich für dieses Jahr das erste Mal über 5 km gestartet und konnte dort auch gleich mein Ziel „5 km in unter 30 min“ erfüllen. Die Strecke gefiel mir, auch wenn es mal ein kurzes Stück über Kies ging, gut und wenn es sich ergibt, werde ich dort nochmal an den Start gehen.

Im Laufe des Jahres kam als neues Ziel hinzu einmal bei einem 10 km-Lauf zu starten und so kam es, dass ich im September beim Kö-Lauf über diese Distanz gestartet bin. Danach wollte ich mich wieder auf die 5 km konzentrieren und hatte auch noch zwei Läufe im Auge um auf meine drei Teilnahmen in diesem Jahr zu kommen, aber ich war so begeistert von dem Lauf in Düsseldorf, dass ich im Oktober beim 10 km-Lauf in Kamp-Lintfort an den Start ging und sonst gab es dieses Jahr keine weiteren Teilnahmen. Da ich auch jetzt noch gerne an den Kö-Lauf denke, bin mir sicher, dass es dort für mich ein nächstes Mal geben wird. Beim Kamper Klosterlauf war mir allerdings der Streckenverlauf zu anspruchsvoll und die Enttäuschung ist noch immer groß, dass ich die Strecke nicht bezwingen konnte.

Es geht weiter mit Zielen im Bereich Sport, ich habe das Sportabzeichen in Gold abgelegt. Beim ersten Abnahmetag im Juni konnte ich mit Standweitsprung und 3.000 m schon für Kraft und Ausdauer Gold-Werte erreichen und erreichte in Koordination mit dem Weitsprung zumindest schon eine Silberleistung und im August kam ich erneut zur Abnahme, verbesserte mich im Weitsprung, wo ich wusste, dass dort Gold möglich ist und habe über 100 m Sprint die Silberleistung Dank Schlepper erreichen können, womit ich dann schon fertig war.

Aus meinem „Trainerschein“ ist die Lizenz „Übungsleiter C Breitensport sportartübergreifend“ geworden. Bei der Lehrprobe habe ich sehr von meinem Wissen im Bereich Faszientraining durch die beiden Workshops, die ich 2016 schon besucht hatte, profitiert und möchte mich da auf jeden Fall noch weiter spezialisieren.

Für die SUP-Tour und die Segelschnupperstunde gab es leider zu wenig schöne Sommertage, sodass ich sie lieber verschoben habe. Dafür war ich in diesem Herbst einmal in Hückeswagen im Klettergarten und hatte viel Spaß, während ich zügig die drei Parcours bewältigte. 

In China & Hongkong war ich natürlich, das haben wir ja schon sehr früh gebucht und ein klein wenig habe ich davon ja auch berichtet.

Weitere Urlaube gab es nicht, aber immerhin einen Wochenendtapetenwechsel im Juni; einmal nach Egmond aan Zee das Meer genießen.

Neben dem Verfolgen von Zielen lasse ich es mir auch nicht nehmen mal spontan was anderes zu unternehmen. Im August beispielsweise ging es mit meinem Papa nach Tilburg zur Partie Deutschland – Italien bei der Frauen Fußball-EM.

Auch gibt es Dinge, die einem dann doch nicht so wichtig sind, so war ich dieses Jahr wieder nicht für einen Foto-Tag im Zoo und andere Dinge möchte man gar nicht mehr so unbedingt, was bei mir auf die Segway-Tour zutrifft.

Wie war euer Jahr und wie handhabt ihr das mit euren Zielen?

Ich wünsche euch einen guten Rutsch!
Bis im neuen Jahr,
Alexandra

Reisen: Hongkong

Hallo meine Lieben,

schön euch auch zur letzten Etappe der Reise begrüßen zu dürfen.

Als wir gestern am Flughafen abgeholt wurden, wurde uns für heute eine deutschsprachige Halbtagestour vorgeschlagen und spontan entschieden wir die Tour zu machen.

Ausflug nach HK Island (20. Mai 2017)

Für uns ging es um 9:45 Uhr am Hotel in Kowloon los, gegen 10 Uhr sammelte der Bus noch zwei Schweizer ein und um 10:30 Uhr waren wir dann vollzählig, da kamen noch zwei Berliner hinzu.

Als ersten Programmpunkt ging es hoch zum Victoria Peak (554 m) auf Hongkong Island. Die Aussicht war verhangen, aber dafür sind dort zwei Malls mit Geschäften und Restauration angesiedelt, die von diesem Wetter bestimmt profitieren.

Wir schauten schnell einmal soviel wir schafften und um 11:45 Uhr ging es wieder runter bis zum Fotostop auf halber Höhe, dort konnte man auch etwas sehen. Nun ging es weiter zum Strand Repulse Bay, wo wir bis 13 Uhr verweilten. Erst schaute ich mir die religiöse Stätte dort an, dann kam ich zumindest mit den Beinen ins Meer.

Wir fuhren weiter zum Aberdeen District und vorher auf dem Weg nach dort kamen wir am Haus von Jackie Chan vorbei. Im Aberdeen Distrikt wurden vom Staat Sozialwohnungen, die für 10 % des Gesamteinkommens der Familie gestellt werden, errichtet. Pro Kopf wird mit 10 qm Wohnfläche gerechnet. Eigentumswohnungen haben im Vergleich dazu 24 qm Wohnfläche pro Kopf. Wir machten dort nur Fotos, die beiden Paare machten noch eine extra Bootstour dort. Weiter ging es zu einer Schmuckfabrik, aber leider erwartete uns dort eine Verkaufsveranstaltung mit ganz wenigen Informationen und es war auch schon der letzte Programmpunkt. Aus dem Bus sahen wir noch die Pferderennbahn in Happy Valley. …

Wir brachten das eine Paar zurück zum Hotel und fuhren zum Bahnhof, wo das zweite Paar auf eigene Faust weiter wollte und wir gegen 15 Uhr in ein Taxi stiegen, da der Bus wieder benötigt wurde.

Außerdem erhielten wir während des gesamten Ausflugs noch eine Menge Informationen zur Sonderverwaltungszone Hongkong. Am 1.7.1997 von den Engländern an China zurück gegeben, herrscht hier weiterhin Linksverkehr, Demokratie und auch die eigene Währung ist geblieben.

Zu sortierende Informationen:

460 HK$ Strafe, wenn man beim grundlosen Hupen erwischt wird.

Kowloon 47 qkm und 2,3 Mio. Einwohner

Hongkong Island auch Victoria Island genannt 79 qkm 1,4 Mio. Einwohner

Buddhismus, Taoismus und Ahnenkultur

Hongkong wird mit Strom, Wasser und Nahrungsmitteln vom Festland aus der Provinz Canton versorgt.

Neben vielen Taxen mit gleichem Modell von Toyota, haben wir beobachtet, dass der Tesla Model S sehr häufig vertreten ist. Heute erfuhren wir, dass dieser als Elektroauto nicht unter die Luxussteuer fällt, die bis zu 115 % bei Modellen von beispielsweise Mercedes betragen kann.

… Während wir auf der Suche nach etwas zu Essen waren, sah ich bei einem Stand „豆沙_“ auf einem Schild stehen und da sich der Bohnenmus bislang immer bewährt hatte, entschieden wir alle einen davon probieren zu wollen und für mich gabs noch einen „炸_包“. Beim nächsten Laden folgte noch „Trifle“. Dennoch hatte ich kurz darauf weiterhin Lust mich kulinarisch durchzuprobieren und nahm einen „Chinese Chess Cake (其子餅)“ (6 HK$). Leider bin ich weder den Vollzeichen noch dem Cantonesisch mächtig, aber die ersten zwei Zeichen konnte ich spontan ins Handy eingeben und zeigen und so klappte die Bestellung.

Ab 19:30 Uhr suchten wir uns ein nettes Plätzchen auf dem Deck der Promenade um die Lasershow um 20 Uhr sehen zu können.

Ein verregneter Sonntag (21. Mai 2017)

Unser Plan für heute war es den von unserem Hotel nicht weit entfernten Kowloon Park aufzusuchen. Gestern auf der Tour erfuhren wir nämlich, dass sich dort sonntags die philippinischen Kindermädchen treffen und auch so wurde er uns empfohlen.

Vom Vormittag bis zum Nachmittag erkundeten wir den Park, entdeckten uns unbekannte frei lebende Tierarten und beobachteten vor allem das Pärchen Rhinozerosvögel in der Voliere.

<Bild 0146>

Am Abend liefen meine Mutter und ich über den Temple Street Market.

Hier in Hongkong fällt es mir wirklich schwer ausreichend zu trinken, so holte ich mir an diesem Abend einen Kokossaft, weil sowas geht immer, aber beim Wasser trinke ich zur Zeit Bonaqua, was mir besser schmeckt als Cool Water oder Vita doch es ist nicht mein Ding.

Auf einmal kam eine Frau auf mich zu und sagte „God bless you“, dann ging sie weiter zu meiner Mutter und wiederholte ihre Worte. Als sie dann weiter ging schauten wir zwei uns ganz verdutzt an.

Da ich noch Hunger hatte machten wir uns nochmal auf die Suche und es ging zu dem kleinen Imbiss auf der Shanghai Street, wo ich Tags zuvor Trifle probierte und ich nahm aus der Nachtisch-Rubrik „红豆沙“, also etwas mit meinen geliebten roten Bohnen. Kalt kostete es 14 HK$ und ist aus dem warmen Topf, ich kann mir vorstellen, dass es nochmal extra heiß gemacht werden würde, wenn man es für 16 HK$ heiß bestellt. Da uns die Ecke dort am Abend nicht so ganz geheuer war, bestellte ich es zum Mitnehmen und zahlte 1 HK$ drauf, aber dafür konnten wir zum Hotel zurück.

(22. Mai 2017)

Wir starteten heute gegen 9 Uhr mit einem Frühstück in den Tag, aber es war ein eisiger Start. Meine Mutter stellte sich ab und an vor den Toaster am Buffet, dessen Heizdrähte kontinuierlich Wärme erzeugten, aber als wir den Raum endlich wieder verlassen konnten, ging es zügig nach draußen auf die Straße und dann standen wir dort an der Hauswand und tauten bei etwa 26° C auf.

Da ich gerne wieder komplett warm werden wollte, ging ich am Vormittag ins Gym, machte erst ein bisschen mit Kurzhanteln und danach 3 km auf dem Laufband in 18 min. Leider habe ich mir für die lange Zeit keine Magnesiumtabletten eingepackt auf die ich Zuhause inzwischen verzichte, weil ich dort Spirulina oder vor allem Kakao (raw) habe und kann nicht richtig trainieren.

Meine Eltern waren in der Zwischenzeit Wasser einkaufen und haben mir einen Kokosdrink mit Sago mitgebracht. Also ich bin von Sago jetzt nicht angetan, aber wenigstens ist es geschmacksneutral und meine Eltern hatten ihn leider nicht pur bekommen.

Ich verließ das Hotel gegen 18:45 Uhr und lief genau 30 min an verkehrsführenden  Straßen, wobei ich Tesla zählte. Es waren 17 Stück – 14 Model S & 3 Model X. Außerdem merkt man die Beliebtheit von Mercedes, aber da sticht kein Modell heraus. Bentley, Lamborghini, Maserati, Porsche und weitere sind natürlich ebenfalls vertreten, fallen aber eher dadurch auf, dass die Begegnungen seltener sind.

Die Tsim Sha Tsui Promenade entlangschlendernd, suchte ich nach einem Fotospot von wo ich vielleicht morgen oder übermorgen bei hoffentlich besserem Wetter die Skyline fotografieren könnte und endete da, wo wir sonst auch waren. Dort, wo ich dann gerne das Stativ aufbauen würde, stehen mehrere Fotografen von denen man sich vor der Skyline fotografieren lassen kann.

(23. Mai 2017)

… Wir verließen das Hotel am Vormittag mit dem Ziel Hongkong Island. Bei für hier ungewöhnlich „gutem“ Wetter entschieden wir nicht bei der Metrostation schon einzusteigen, sondern liefen runter bis zur Tsim Sha Tsui Promenade um noch ein paar Fotos von der Skyline zu machen, aber leider war viel Dunst überm Wasser.

Wir nahmen die Fähre von Tsim Sha Tsui zum Central Pear für 2,5 HK$ pro Erwachsener auf dem Upper Deck und liefen von dort zum Peak Tram und stellten uns in eine lange Schlange um ein Ticket zu kaufen. Bevor man zum Ziel kommt muss man leider an einer Souvenirfotostation mit aufdringlichen Fotografen vorbei, was ich gar nicht haben kann. Endlich, endlich im Wagon angekommen, muss man beim Hochfahren feststellen, dass man durch die Steigung ganz unangenehm mit dem Rücken in die harte Bank gedrückt wird.

Oben war die Aussicht heute besser als beim letzten Mal, man konnte zumindest etwas sehen. Ich kaufte noch ein paar Souvenirs hier oben und schließlich noch ein Erdbeereis am Stiel (45 HK$) in der Peak Galleria. Eigentlich bin ich kein Fan von Erdbeereis, aber es schaute so hübsch aus und dieses war auch wirklich lecker.

Um 17:15 Uhr stellten wir uns in die Schlange für die Abfahrt mit dem Peak Tram und um 17: 50 Uhr sind wir wieder unten, vorbei an einer noch viel längeren Schlange als wir sie bei der Auffahrt erlebt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Repulse Bay. Wir fanden einen Plan, wo ein Busbahnhof eingetragen war, wo angeblich auch Busse zu unserem Ziel fahren. Auf dem Weg dorthin lag auch die Central Metrostation, wo wir kurz auf den Plan schauten, aber von dort gab es keinen Weg zum Süden der Insel. Die Zeit verging und meine Mutter ging schon weiter durch zur Fähre zurück nach Kowloon zum Hotel und für Papa und mich begann das Abenteuer Busfahren in Hongkong. An besagtem Busbahnhof gab es keinen Bus nach Repulse Bay, wir gingen zu einer elektronischen Fahrplanauskunft und fanden eine Route mit der Linie 6, allerdings mussten wir erst einmal wieder ein Stück zurück zu einem anderen Busbahnhof laufen. Dort angekommen stand die 6 schon an der Haltestelle, wir stiegen ein, ich grüßte und sagte, dass wir nach Repulse Bay möchten. … So zahlten wir 20 HK$ für die Hinfahrt für zwei Personen und inzwischen war der Sonnenuntergang vorbei und die Dämmerung hatte begonnen.

Die Freude meinerseits war riesig, als wir endlich Repulse Bay Beach erreichten. Ich versuchte mich erst an ein paar Nachtaufnahmen und dann ging es noch für eine halbe Stunde ins Meer. Es war ein herrlich angenehmes Gefühl sich bei 26° C Lufttemperatur etwas abzukühlen

Gegen 20 vor 10 nahmen wir die Linie 6 zurück zur Haltestelle „Central (Exchange Square)“. Da wir noch immer nicht herausgefunden hatten, wie das mit den Tarifen hier funktioniert, versuchten wir unser Glück nochmal bei diesem Busfahrer und fragten, was wir zu zahlen haben, aber er zeigte uns nur, wo wir das Geld einstecken müssen und bejahte, dass er die genannte Station anfährt.

… Wir kamen am gewünschten Busbahnhof an, liefen zur Fähre und suchten den Eingang. Irgendwie fanden wir nur den zum Lower Deck, so fuhren wir für 2 HK$ pro Person bei Motorenlärm zurück nach Tsim Sha Tsui und schauten auf dem Weg Richtung Hotel auf verschiedene Speisekarten, weil ich Hunger hatte. Es war alles sehr teuer und wir fühlten uns nicht so wohl auf der Straße deswegen gingen wir erst ins Hotel einige Sachen abladen und meiner Mutter mitteilen, dass wir zurück in Kowloon sind und dann liefen wir zu der nahegelegenen „Knutsford Terrace“ wo eine Bar neben der anderen ist.

Leider war ich maßlos enttäuscht, das Preis-Leistungsverhältnis stimmte gar nicht und an die 10 % Servicepauschale hatte ich auch nicht gedacht und staute nicht schlecht über den Rechnungsbetrag, aber jetzt diese Geschichte von vorne und ich habe angefangen bei den vorherigen Tagen für die Speisen Preise zu ergänzen.

Wir liefen einmal den Weg entlang und schauten auf den Speisekarten nach etwas Vegetarischem für mich und achteten darauf, dass wir etwas finden, wo man nicht die Gerüche der zwei Shishabars in der Nase hat.

So groß war die Auswahl an vegetarischem nicht, aber ein Lokal hatte sowohl ein Pilzrisotto (128 HK$) wie auch eine Pilzpizza (98 HK$) und ich entschied mich erstmal für dieses Lokal und dann nahm das Abenteuer seinen Lauf. Ich studierte die komplette Karte und entschied mich, dass ich die Pizza nehme und dafür noch einen Mocktail für 85 HK$, weil bei „Posh in Pink“ waren nur Wassermelone und Erdbeere gelistet, kein Sirup und ich hoffte, dass er ins Clean Eating-Konzept passte.

… Bei der Bestellung fragte ich nochmal nach, ob dieser Mocktail süß sei und erhielt als Antwort, dass er ohne Alkohol ist. Ich stellte die Frage nochmal und die Antwort blieb die gleiche, so bestellte ich auf gut Glück. Als die Getraenke kamen staunte ich nicht schlecht, weil es zum einen komisch aussah, dass Papa einfach nur eine Flasche hingestellt bekam, wo oben in die Oeffnung eine Serviettenecke hineingesteckt wurde und zum anderen es nur ganze 330 ml waren. Bei 70 HK$ die dafuer spaeter ohne Servicepauschale auf der Rechnung standen und einem Wechselkurs von 8,15, macht es stolze 8,59 EUR. Mein Mocktail wurde mit endlos viel Eis serviert und schmeckte ein kleines bisschen nach Wassermelone und Erdbeere, aber nicht zu viel, dafuer war dort meiner Meinung nach sonst auch wirklich nur noch Milch drin. Nun kam die Pizza und im ersten Moment hatte ich schon ein kleines bisschen Sorge, dass ich eventuell nicht satt werde, aber nach der Haelfte hatte ich schon ein gutes Saettigungsgefuehl nur leider lag es daran, dass man darauf rumkauen konnte wie auf einem Kaugummi, was man auch schon vorher beim Schneiden merkte. Als Belag hatte ich Shiitake-Pilze, Tomaten und Ziegenkaese und vermute, dass direkt auf dem Teig Mozzarella war, dennoch hatte der Teig etwas von Wraps, die man mit extra viel Feuchthaltemitteln abgepackt zum Selbermachen fuer Zuhause kaufen kann. Insgesamt lag unsere Rechnung bei 279 HK$, was bei unserem Wechselkurs 34,23 EUR machte. Da die herbeigesehnte Heimreise in greifbarer Naehe lag, konnte ich wenigstens noch teilweise drueber lachen, aber so langsam regte es mich einfach auf, dass man mit einigen in keiner Sprache kommunizieren kann.

Die Abreise steht bevor (24. Mai 2017)

Noch das letzte Mal hier im Hotel frühstücken, bequeme Sachen im Zwiebellook für den Rückflug anziehen/rauslegen, Koffer packen, um 12 Uhr auschecken und dann die Zeit bis zum Abend vertreiben.

Wir schrieben erst noch gemeinsam Postkarten in der Lobby, dann brachten meine Eltern die Karten zum Briefkasten und ich blieb mit unserem Handgepäck in der Lobby und schrieb weiter an diesem Beitrag. …

Machten wir Schichtwechsel, Mama blieb in der Lobby und ich zog mit Papa los. Für den Beitrag ging es nochmal im Hellen zur Knutsford Terrace für ein paar Fotos und ich sammelte noch ein paar Infos, während wir unterwegs waren. Es ging zwecks Futterbeschaffung zur Shanghai Street und holten für uns alle nochmal Lauch in Teig (6 HK$/Stück) und dann ging es nochmal zu dem Imbiss den ich schon zweimal aufgesucht hatte, kaufte erneut Triffle für 7 HK$ und diesmal auch die Rice Rolls mit denen ich neulich schon liebäugelte für 11 HK$ plus 1 HK$ für die Takeaway Box. Am Temple Street Market wechselte noch ein letztes Souvenir in meinen Besitz. Unterwegs holte ich noch einen kleinen Becher frischen Kiwisaft fuer 23 HK$, aber die Kiwi war noch nicht reif und so war mein Getraenk sehr sauer. Fuer weitere Fotos ging es ausserdem noch schnell in den Kowloon Park, bevor es zum erneuten Schichtwechsel im Hotel ging. Nun zog ich nochmal mit Mama los und nahm die richtige Kamera mit. Wir steuerten den Kowloon Park an. …

19:30 Uhr war unser Shuttlebus zum Flughafen da und nun schaukelten wir los. Mama und ich wurden Seekrank von dem Fahrstil, aber ich schlief schnell ein und so überstand ich die 40 minütige Fahrt irgendwie.

Am Flughafen gaben wir die Koffer auf, erfuhren, dass wir wegen des schlechten Wetters erst um 2:50 Uhr statt 0:50 Uhr abfliegen werden und auf Nachfrage, dass es mit der Bestellung des vegetarischen Menüs für mich geklappt hat.

Das tolle hier am Flughafen in Hongkong ist zum einen das freie WLAN und zum anderen gibt es hier praktische „Charging Points“, sodass ich das Handy anschließen konnte und weiter an diesem Post arbeiten konnte.

… Mit amerikanischem Fastfood und einer Flasche aus Frankreich importiertem Wasser ging es um 22:30 Uhr weiter. Wegen der Flugverspaetung durften wir uns bei ausgewaehlten „Restaurants“ Speisen und Getraenke im Wert von 75 HK$ pro Person aussuchen. Bei vielen war ein Grossteil schon vergriffen bzw. die Geschaefte am schliessen, dass wir nicht zu lange ueberlegten und uns fuer „Popeyes“ entschieden. Ich sagte, dass ich Vegetarier bin und schlug Coleslaw vor, sie machte mir den Vorschlag es mit Reis mit Kidneybohnen und einer Flasche Wasser zu kombinieren und ich stimmte zu. Den Coleslaw meiner Eltern bekam ich auch noch und wir hatten noch Moehren im Gepaeck, so war das schon in Ordnung fuer mich.

Kurz vor 22 Uhr (Berlin) gab es Essen und ich hielt es vorher nicht für möglich, aber mein Vegetarian Lacto-Ovo Meal hat fabelhaft geschmeckt. Pasta mit Tomatensoße und Pilzen fast wie beim Italiener.

20 nach 6 (Berlin) war das Frühstück da. Leider schmeckte diesmal das warme Essen nach typischem Flugzeugessen, weil weder das Rührei noch die Kartoffelecken überzeugen konnten.Ich vertrieb mir noch die Zeit indem ich aus den Mandarinhits im Flugzeug das Album 新的心跳 (Heartbeat) von G.E.M. hörte und dann war es nicht mehr lange bis um 8:44 Uhr Ortszeit der Flieger auf dem Rollfeld aufgesetzt hat und ich bin endlos glücklich nach Hongkong wieder in Deutschland zu sein.
Hiermit endet der Reisebericht und ich werde ihn noch nach und nach ergänzen.
Falls ihr noch Fragen zur Reise habt oder andere Anmerkungen, freue ich mich über eure Kommentare :-)
Liebe Grüße,

Alexandra

Reisen: „China“-Reise Teil III – Peking und Shanghai

Hallo zusammen,

wie versprochen melde ich mich nun aus Peking.
Gestern wurde ich am Bahnhof von der Reiseleiterin abgeholt und ins Hotel zu meinen Eltern gebracht mit denen ich jetzt wieder zusammen weiter reisen werde.
Mehr als ein Abendessen, wo ich einfach in ein Restaurant einkehrte, auf Chinesisch sagte, dass ich kein Fleisch esse, dann anhand der vorgehaltenen Karte auf verschiedene Gemüsesorten tippen konnte und schließlich ein leckeres Essen auf dem Tisch hatte, habe ich bislang noch nichts in Peking erlebt, aber gleich geht es geführt los.

(11. Mai 2017)

In einem amerikanischen 7-Sitzer ging es für uns drei zusammen mit der Reiseleiterin um 9:30 Uhr los. Auf dem Weg zum Sommerpalast kamen wir am Platz des himmlischen Friedens und dem Nationaltheater mit dem Spitznamen „Perle im See“ vorbei. Wir fuhren die „Goldstraße“ ? (金___) entlang, die ihren Namen wegen der vielen Banken hat, kamen am Nordbahnhof vorbei, wo auch eine riesige Mall ist___
Wir begonnen gegen 10:30 Uhr die Führung durch unsere Reiseleiterin. Es war dort ziemlich voll und darunter waren auch viele große Reisegruppen, dass es manchmal schwer war, ein schönes Foto aufzunehmen und viele schrien umher und es wurde viel gedrängelt.
___ Bis etwa 12:30 Uhr besichtigten wir diese Parkanlage.
Um 17:15 Uhr waren wir wieder im Hotel und die Zeit dazwischen, ja, da sind wir zum einen die Wangfujing entlang gelaufen und danach waren wir lange lange Zeit unterwegs zum Hotel.
Nun geht es noch mit Kamera und Stativ im Gepäck zum Vogelnest mit der Metro. Wegen des Sturms war es leider nicht so einfach mit den Fotos, da ich Langzeitbelichtungen zur Blauen Stunde haben wollte.

(12. Mai 2017)

Heute geht es schon um 8 Uhr mit der Reiseleiterin los zur Verbotenen Stadt. Der Weg vom Hotel war nicht weit und so waren wir schon nach wenigen Minuten da.

Wir liefen einmal durch die Anlage und konnten Fotos machen, Informationen waren bis auf Größenangaben rar.

20 nach 11 kam unser Chauffeur und wir fuhren zum Restaurant, wo uns unsere Reiseleiterin von 12 bis 13 Uhr abgegeben hat, dann machten wir uns auf den Weg zur Großen Mauer.

20 vor 4 war das Sightseeing beendet und wir fuhren zum Hotel zurück, sodass mit der Ankunft an diesem um 17 Uhr das Programm beendet war.

Am frühen Abend machte ich mich nochmal mit Papa auf den Weg zum Vogelnest, aber heute mussten wir feststellen, dass die U-Bahn-Haltestelle „Olymic Green“ gesperrt ist, so stiegen wir „Olymic Sports Center“ aus und wollten den Nordausgang zum Gelände nehmen, aber auch der ist gesperrt gewesen. Wir gingen dann anders und fanden eine Stelle, die zwar nicht optimal, aber immerhin akzeptabel für ein paar Fotos ist. Bis 20 Uhr nutzte ich die Gunst der Blauen Stunde, dann traten wir den einstündigen Heimweg an.

Noch ein bisschen Peking und auf nach Shanghai (13. Mai 2017)

Nach dem Frühstück, was bis auf ein paar Ausnahmen nicht so super war, ging es um 9 Uhr mit gepackten Koffern los. Hier in Peking schauten wir uns noch den Himmelstempel an und um halb 12 brachen wir auf zum Restaurant, welches prompt erreicht war, aber das Mittagessen, das war leider im negativen Sinne etwas ganz besonderes. Als Getränk konnten wir wie gestern zwischen einem kleinen Glas Wasser, Cola, Fanta, Sprite oder Bier wählen und da diesmal nur noch der Transfer nach Shanghai anstand, nahm ich diesmal das Bier. Als Tee hatten wir heute ein Kännchen Jasmintee.

> Fotos

Nach einer Stunde ging es zu dem modernen Pekinger Südbahnhof und wir fuhren mit dem 14 Uhr Zug nach Shanghai, aber bis wir um 20 vor 2 im Zug waren, mussten wir uns durch etliche Menschenmengen schieben.

Auf der Zugfahrt schlief ich überwiegend irgendwie zusammengefaltet, weil die Sitze zum Sitzen total unbequem waren. Als ich mal kurz wach wurde, sah ich aus dem Fenster wieder Pappeln und erklärte meinen Eltern, dass diese Reihen die Sandstürme abfangen sollen.

Um 19 Uhr trafen wir am Südausgang in Shanghai auf unsere Reiseleiterin und sie machte einen sehr sympathischen Eindruck. Es ging zum Hotel und wir erhielten schon ganz viele Informationen über Shanghai.

Damals war es nur ein Fischerdorf und die bekannten Großstädte in der Region waren Suzhou (?) und Hangzhou (?), dann wurde es … und bis 1949 gab es vier Kolonialgebiete: Englisch, Französisch, Amerikanisch und Japanisch.
Heutzutage sagen einige Chinesen, dass Chongqing im Nebel, Guilin bei Regen und Shanghai in der Nacht die drei schönsten Städte in China sind.

… einen Eierkuchen mit Paprika gegessen und einen kalten „茉香奶绿“ getrunken.

Shanghai (14. Mai 2017)

An diesem Morgen begann unser Programm um 9 Uhr. Wir waren im alten Shanghai, wo wir über die Zickzack-Brücke gelaufen sind und anschließend den Yu Garten besichtigt, danach haben wir bei einer Teezeremonie die Sorten …, Ginseng Oolong Tee und Pu’er Tee probiert. Anschließend waren wir am Bund, hörten Informationen zum Big Ben des Ostens und um 12:15 Uhr fuhren wir zum Mittagessen und dieses Mal war es köstlich.

Jiashan Markt

Leider war unsere geführte Tour heute schon um Viertel vor vier zu Ende und ab jetzt sind wir nur noch auf eigene Faust unterwegs.

Am Abend ging es mit Fotoequipment zum Bund für ein paar Aufnahmen. … Auf dem Heimweg kaufte ich einen „奶黄包“.

Mein persönlicher Feind auf dem Zimmer ist die Klimaanlage. Während sie sich gestern wenigstens um Mitternacht abgeschaltet hat, klappert sie diese Nacht auch noch um 1 Uhr vor sich hin. Nur gut, dass wir gleich bis auf das Frühstücksbuffet keine Termine haben. Um 1:30 Uhr hatte ich endlich die erlösende Idee mir meine Alternative/Rock/Pop-Playlist auf die Ohren zu packen, musste um 3 Uhr aber feststellen, dass auch dies noch nicht die Lösung des Problems ist.

(15. Mai 2017)

Völlig fertig ging ich an diesem Morgen zumindest mit meinen Eltern zum Frühstück, danach ging es nochmal ins Bett und ich stellte übers Handy das Internetradio laut ein, aber leider fand ich trotzdem keinen Schlaf.

Mittags entschied ich, mal den Fitnessraum aufzusuchen, machte drei Übungen mit Kurzhanteln und dann ging es für 1,5 km aufs Laufband die ich bei 10 km/h bzw. kurzzeitig bei 12 km/h runterlief.

Auf dem Zimmer schrieb ich später noch Postkarten und erst um 15:30 Uhr verließ ich heute das Hotel und lief zur Nanjing Lu. Ich schaute mich nach chinesischem Essen zum Mitnehmen um und die Suche endete in einer Seitenstraße mal wieder mit Baozi – 2 香菇菜包 und 2 豆沙包. Bis zum Bund lief ich noch, dann trat ich wieder den Rückweg an.

Der Abend verlief bis auf die Laute Musik aus meinen Kopfhörern, die die Lüftung übertönen musste, ruhig auf dem Zimmer.

(16. Mai 2017)

Auch an diesem Morgen war ich nicht wirklich fit. Ich stellte mir ein herzhaftes chinesisches Frühstück zusammen, aß typisch englische Bohnen und anschließend eine amerikanische süße Komposition und wieder im Zimmer angekommen, war es plötzlich leise. Diese metallisch klappernde und auch sonst lärmende Lüftung hat keinen Mucks von sich gegeben. So genoss ich die Ruhe und schlief wunderbar bis zum Mittag.

Am Mittag suchte ich nochmal den Fitnessraum auf und absolvierte ein kleines Training fürs Sportabzeichen – 3 km in 17:42 min. Das würde bei mir sogar schon für Gold reichen.

Am Abend ging es zur Hotelrezeption, weil die Lüftung schon wieder vor sich her klapperte, dann gingen meine Eltern und ich erst Eierkuchen mit Paprika kaufen und danach schlenderten wir die Nanjing ___ entlang und als wir zurück auf dem Zimmer waren, war das Klappern weg.

(17. Mai 2017)

Am Morgen setzte das Klappern doch wieder ein – zu früh gefreut.
Nach dem Frühstück geht es bei diesem herrlichen Wetter heute schon am Vormittag raus.

Um 13:30 Uhr starteten Papa und ich unsere Erlebnistour im SWFC – bei uns wahrscheinlich unter Flaschenöffner bekannter. Zunächst wurde uns die Skyline als Modell zu verschiedenen Urzeiten präsentiert, dann ging es mit dem Aufzug bei 8 (?) m/s in die 95. Etage. Da wir das Komplettpaket 94., 97. und 100. Etage für 180 RMB genommen hatten, wurden wir von dort zur Rolltreppe in die 97. zugelassen. Der Ausblick von dort war schon gigantisch. Mit einem anderen Aufzug ging es von dort dann auch nach ganz oben – 100. Etage auf 474 m.

Etliche Fotos später ging es mit dem Aufzug wieder zurück zur 97. und von dort erst in die 95. und dann in die 94. Etage. Auf der 94. war auch einiges mehr los als oben, auf der Seite zum Fernsehturm standen an der kompletten Fensterfront Personen. Die Fahrt nur zur 94. kostet aktuell übrigens 120 RMB, aber wer in Ruhe die Aussicht genießen möchte und sich an Fotos mit minimal möglichen Spiegelungen probieren will, sollte lieber nach ganz oben fahren.

Anschließend holte ich mir nach der Abfahrt in der angeschlossenen Mall ein Matcha-Eis bei Tsujiri, was leider mit ziemlich bitterem Matcha hergestellt wurde.

Um 20 Uhr machten wir uns auf die Suche nach einer kleinen feinen Imbissbude, aber viele schlossen gerade. In einem FamilyMart holte ich mir zur Sicherheit schon mal einen „香菇菜包“ da ich großen Hunger hatte, aber wir fanden auch noch ein kleines Restaurant und es wanderten noch einige Nudeln mit Erdnusssauce in meinen Bauch.

Bei einem Obstladen kaufte ich noch ein Stück geschälte ____ zum Probieren – es hat was von gekochten Zwiebeln. Außerdem kauften wir noch 4 Würfel „虎皮勃勃“, wo sich Bohnenmus in dünnem Teigmantel hinter verbarg.

(18. Mai 2017)

Endlich mittags war auch ich wach und startklar, zuvor hatte ich es immerhin zum Frühstück geschafft und noch ein paar Fotos aus dem 20. Stock des Hotels aufgenommen.

Bei super Sonne, Sonnenschein ging es zum Shopping in die Altstadt. Eigentlich wollten wir zum 古城公园, aber irgendwie hörte die Beschilderung auf und wir hatten uns bei einem Platz mit ein paar Bäumen irritieren lassen.

Später, kurz vor Beginn der Goldenen Stunde, zog ich nochmal mit Papa los. Ich brauchte noch bessere Fotos vom Bund aus nach Pudong und diesmal war ich sehr erfolgreich.

Auf dem Rückweg holte ich noch zwei „德兴赤豆棕“, die wir gestern schon probieren wollten.

Um auch meinen letzten Hunger zu stillen, ging es mit Mama nochmal ins Restaurant zu den bewährten Nudeln mit Erdnusssauce und anschließend holte ich mir nochmal einen „茉香奶绿“. …

Transfer nach Hongkong (19. Mai 2017)

Reisen: „China“-Reise Teil II – Das Abenteuer beginnt

Hallo meine Lieben,

ich bin vorhin gut in Hongkong gelandet und beginne diesen Artikel nun mit dem langweiligsten Kapitel.

Der Flug

Im Flughafen selbst war es der übliche Ablauf und so saßen wir um 13 Uhr im Flugzeug von Düsseldorf nach Hongkong. Pünktlich um 13:30 Uhr schwang sich der Metallvogel in die Luft und begab sich auf seinen 9.___ km langen Weg für den er nun die nächsten 11 Stunden Zeit hatte. Nach einer Dreiviertelstunde war der Getränkewagen da und ich bestellte mir Tomatensaft und es gab für jeden ein Päckchen gesalzene Erdnüsse.

Um 15 Uhr hatte ich mein Essen: Maissalat mit einer Garnele, eine Gemüselasagne und ein kleines Brötchen mit Butter sowie ein Fläschchen Wasser. Auch der Getränkewagen machte während des Essens eine Runde durchs Flugzeug und als Nachtisch gab es etwas später Vanilleeis von Mövenpick. Anschließend konnte man noch Kaffee oder Tee bekommen und dann endlich war nur noch das Frühstück kurz vor der Landung ausstehend und ich war froh nun erstmal Zeit zum Schlafen zu haben.

Am Nachmittag wurde ich schon wieder wach, aß ein paar mitgenommene Cashewkerne und läutete die nächste Runde Schlaf ein.
Eigentlich rechnete ich damit, dass ich viel mehr auf dem Flug schlafen würde, aber obwohl ich die letzten zwei Nächte bis auf jeweils ein Nickerchen durchgemacht habe, war ich „schnell“ zu fit zum Schlafen.

Kurz vor 5 Uhr (23 Uhr in Deutschland) kam dann auch schon das Frühstück und um 6:15 Uhr sollten wir voraussichtlich schon landen und das taten wir auch.

Mit dem Handgepäck ging es aus dem Flugzeug und man merkte schon beim Verlassen des Flugzeugs die hohe Luftfeuchtigkeit – 27° C und 77 % Luftfeuchtigkeit sagt zumindest die Wetterapp auf deren Richtigkeit ich gerade vertrauen muss. Auf der Suche nach dem richtigen Gate für den Flug nach Wuhan, musste ich feststellen, dass manche Schriftzeichen irgendwie komisch ausschauen, hör werden die Langzeichen benutzt.

Flughafen Hongkong
Foto: 3975

Reisen:  „China“-Reise Teil I – Planung

你们好!

Mit großen Schritten eilt das Abflugdatum herbei und wir müssen dringend die Visa beantragen, aber benötigen noch Unterlagen mit denen wir im Vorfeld nicht gerechnet haben, bevor wir alle drei Anträge zusammen einschicken.

Jetzt aber nochmal von Anfang an. Die erste Etappe ist geschafft, wir haben im Januar unsere Rundreise gebucht und die Vorfreude meinerseits ist schon seit da riesengroß. Jetzt sind es keine 2 Monate mehr, die verbleiben bis wir in Düsseldorf in den Flieger steigen :-)

Es war gar nicht so einfach die Wünsche sinnvoll zu kombinieren, aber ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Nachdem meine Eltern und ich uns auf die Städte geeinigt hatten, ging es im Dezember zum ersten Reisebüro.

Hier unsere Eckdaten:

– Reisezeitraum: Mai 2017
– Hongkong, Peking und Shanghai gemeinsam, gerne geführt
– Wuhan einige Tage gemeinsam, dann geht es für meine Eltern geführt nach Xi’an weiter, ich verbleibe noch in Wuhan

Beim Studieren der zahlreichen Reiseführer aus der Bücherei, hatte ich mir zuvor auch noch Pingyao ausgeschaut, was ich mir eigentlich alleine anschauen wollte, während meine Eltern noch in Xi’an sind, aber ich hatte schon die Hoffnung aufgegeben, dass das möglich sei, da sich die Individualreise schon als zu große Herausforderung darstellte.

Mitte Januar waren wir noch bei einem zweiten normalen Reisebüro und sind außerdem noch nach Düsseldorf gefahren zu einem auf Fernreisen spezialisierten Reisebüro. Das zweite Büro hat wie damals das erste Büro alle Informationen notiert und versprach uns ein Angebot per E-Mail zukommen zu lassen. Das Versprechen wurde gehalten, aber leider waren in dem Angebot nur Transfers und Hotels inbegriffen. In Düsseldorf erlebten wir eine ganz andere Dimension der Reiseplanung, wir trugen dem Reisekaufmann unsere Wünsche vor und während unseres Beiseins schaute er zunächst, dass er einen Hin- und einen Rückflug von/nach Düsseldorf findet und wir suchten uns unsere Touren im Katalog nach dem Baukasten Prinzip aus. Der Vorteil dieser Bausteine war, dass sie täglich beginnen und wir nicht auf Starttermine warten müssen. Wir verliesen das Reisebüro erst, als alle Flüge und ein Großteil der Hotels gebucht waren. Für die Zeit in Wuhan und in Hongkong sollten wir nochmal selber in Ruhe schauen, welches Hotel wir nehmen möchten, dort verbringen wir die Zeit nämlich ohne Reiseleitung.

Dadurch, dass die Reise insgesamt nun auch etwas länger wird, sind meine Eltern genauso lange in Wuhan wie ich und danach haben wir einen unterschiedlichen Baustein gebucht – meine Eltern sehen sich Xi’an an, ich mache eine Rundreise mit dem Titel „Das alte China“, die unter anderem nach Pingyao führt.

Nun bin ich bereits dabei mir die ersten Sachen zusammenzulegen, die in den Koffer kommen und noch ein paar Anschaffungen zu tätigen (bei Gelegenheit kommt da noch ein separater Beitrag), denn ich habe meine Unterlagen fürs Visum schon zusammen. Außerdem muss ich nochmal darüber nachdenken, welche Adapter wir für die Steckdosen (Australisches System in China und Britisches in Hongkong) benötigen und wie viele für China oder ob meine Eltern nur Geräte mit flachen Steckern haben, die man so anschließen kann und in Xi’an auch ohne Adapter zurecht kommen.

Meine längst begonnene Liste mit Dingen, die man braucht, aber schnell vergisst, ist bei Badekappen, die man aus hygienischen Gründen tragen muss, wenn man in China ins Schwimmbad möchte, geblieben und meine Kappe habe ich auch schon rausgelegt.

Aber bevor es losgeht, werde ich noch zwei Veranstaltungen besuchen, wo ich sicherlich auch noch ein bisschen was zu berichten habe.

再见,
Alexandra